Inspiriert von einer Absinthverkostung unter dem Nordlicht, erinnert Absinthe Boréale an ein Licht in der Dunkelheit oder an eisigen Wind, der gegen einen weichen und schützenden Wintermantel weht. Diese moderne Kreation überrascht mit ihren kontrastreichen Facetten aus frischen aromatischen Noten und einem Duo aus Lavendel und Moschus.
Die Erinnerung an einen Urlaub in Sardinien im Sommer 1996. Nach sechs Stunden Fahrt von der Toskana her sehen wir endlich die wilde Küstenlandschaft von Sardinien vor uns. Genau in diesem Moment, mit der Wärme der Sonnenstrahlen auf unserem Rücken, geniessen wir den einzigartigen Geruch der Vegetation und dem Salz auf unserer Haut.
Das Plätschern eines Segels auf dem Weg zu den Äolischen Inseln. Unter einer Markise auf den Mistralwind wartend, während man ein Zitronensorbet isst, umgeben vom Duft und den Farben des Mittelmeers.
Rom, 1954, 11:02 Uhr, Hotel Hassler, San Pietro Präsidentensuite
Hauptrolle Ambretteolide HC Supreme
Begleitung Ambrette Absolut
Mise en Scène
Ein Unterkleid und Seidenstrümpfe auf dem Boden, ein mit Lippenstift verschmiertes Kissen, eine um den Bettpfosten gebundene Krawatte, rote Flecken auf dem Teppich. Zerknitterte, unordentliche Laken. Reife Feigen in einer Schale. Gekipptes Fenster. Der pudrige Geruch von Intimität und Lust.
Act 1 von Pantomime ist ein extrem eleganter, erotischer und „kurviger“ Duft, im Stil der 50er Jahre. Er wurde von der Farbe der Haut inspiriert und stellt eine sinnliche Liebesszene dar – voller Mystik und Geheimnis – kurz vor dem Ausbruch der Leidenschaft.
Ein Ruderer, geblendet vom Licht der aufgehenden Sonne. Das rhythmische Knarren des Bootshauses durchbricht zaghaft die Stille. Auf dem ruhigen See spiegelt sich die Baumgrenze mit ihren verwitterten Kiefern wider sowie das Sonnenlicht und der orange-blau gefärbte Himmel. Das Boot schneidet durch die gläserne Oberfläche des Sees, Schweisstropfen fliessen den Hals hinunter, auf den Rücken. Sie sind im Gleichtakt.
Act 2 von Pantomime erinnert an die Gefühle, wenn man die aufgehende Sonne am Morgen betrachtet, von deren Licht man geblendet wird. Warme Toffeenoten verbinden sich mit unerwarteten Holznoten, denn es sind keine Hölzer enthalten, lediglich Kardamon-Absolue.
No-Wave-Kino. Rebellen in Bikerjacken, die schon viele durchzechte Nächte hinter sich gebracht haben. Die Clubbesucher unterwerfen sich voll und ganz den Reimen der Band. Bikerstiefel aus Leder auf den Stufen des Mudd Club. Fingerspitzen, die eine Zigarette drehen, bevor eine Zunge sie zuleckt. Jede Ecke des Clubs ist von Paaren besetzt, die sich intensiv in einer selbstverschuldeten Kussszene verlieren. Erinnerungen, eingraviert in den Boden, in die Wände und in die Decken.
Die Pariser Glitterati der Nacht versammeln sich in Haute-Couture-Kleidern. Neonlicht sowie der Sprühnebel von Haarspray erfüllen den Raum. Lippenstift auf Kristallgläsern, gefüllt mit halb ausgetrunkenen Bellini-Cocktails. Ein weiterer Sprühstoß Parfum. Sie machen sich bereit, die Nacht durchzutanzen. Könnte es Magie sein?
Echo und Narziss: Erkundung der Grenzen zwischen Liebe und Besessenheit. Ein Mann starrt verliebt vor sich hin. Die feine Form seines frisch rasierten Gesichts spiegelt sich im kaschmirblauen Wasser. Mit der Hand greift er nach der Spiegelung seines Gesichts und wartet darauf, was die Wellen tun werden, wenn die Realität auf seine Fantasie trifft.
Helvetolid
Helvetolid gehört zur neuesten Generation der synthetischen Moschusarten (die ältesten stammen von 1888) und wird besonders wegen seiner köstlichen Birnennote geschätzt, es erinnert an Ambrette, einem pflanzlichen Moschusestrakt aus Hibiskussamen. 1991 wurden es vom Schweizer Unternehmen Firmenich patentiert, daher der Name, abgeleitet von Helvetia, dem lateinischen Wort für die Schweiz.
Al Contrario von Tiziana Terenzi verkörpert die Sehnsucht nach dem Vergangenen, ein nostalgisches Gefühl, das sich kaum beschreiben lässt. Das Extrait de Parfum eröffnet mit zartem Ebenholz, das sich mit Malz-Noten und einem üppigen Kakao-Akkord verbindet. Das Herz aus Vanille und Tonkabohne untermalt diesen Mix harmonisch, während Sandelholz, Zuckerrohr und Haselnuss dem Duft einen anmutigen und tiefgründigen Charakter verleihen.
Alba erzählt uns vom ersten Sonnenstrahl des Tages, welcher den Raum durchströmt, um auf unsere weiche, wohlige Daunendecke zu fallen. Ein magisches Licht: Der Sonnenaufgang.
Während einer Reise nach Punta Cana im letzten Dezember wurden meine Sinne von den Aromen dieses Landes gefangen genommen. Die Kakao- und Vanillenoten der geheimnisvollen Spiderlily-Blüte sowie die tiefen Tabakakzente der dominikanischen Zigarren wurden dank der Scent-Trek-Technologie eingefangen, wodurch ich die Einzigartigkeit dieser Akkorde verewigen konnte. Um die sanften Noten der Spiderlily-Blüte zu betonen, habe ich holzige und amberartige Akkorde verwoben und dabei Ambrofix, eine moderne Ambernote, sowie Georgywood, eine äußerst diffusive Zedernholznote, verstärkt. Auf einer leicht moschusartigen Basis habe ich ein raffiniertes Gleichgewicht geschaffen, das sowohl Strahlkraft als auch Tiefe betont. Die Verbindung der femininen, süchtig machenden Noten der Spiderlily mit den maskulinen, intensiven Akkorden von Tabak und Tonkabohne ruft eine leidenschaftliche Flucht in die fernen Lande Havannas hervor und verleiht diesem Duft eine fließende und fesselnde Dimension.
2004 erstmals lanciert, von vielen heiß und innig geliebt. Einige Zeit nicht produziert und von Duftliebhabern sehnlichst vermisst. Deren Wunsch wurde erhört, nun kehrt sie endlich zurück – die Ikone Ambre d’Or. Die Intention dieses Klassikers – der Ambra zu huldigen. Ein olfaktorisches Porträt der göttlichen Ingredienz, schillernd, strahlkräftig und einzigartig.
Ein Duft des Aufbruchs – zu neuen Horizonten, die Zukunft im Fokus.
Auf einmal ist alles anders. Pläne, Vorsätze, der Alltag, das Miteinander verlieren ihren Rhythmus. Umdenken und Veränderung sind gefragt. Und ein Geist, der dazu beflügelt. Wie könnte er riechen? Aedes de Venustas 16A trägt das Moment der Erneuerung in sich. Es ist ein Eau de Parfum, durch das sich alle, die es tragen, auf ihr wahres Ich und ihre natürlichen Wurzeln besinnen.