„Als wir bei den aztekischen Pyramiden von Teotihuacan waren, hatten wir einen Traum. Wir träumten von einem Parfüm, das es nie gab. Xocolatl. Das Getränk der Götter. Nach unserer Rückkehr begannen wir zu experimentieren. Feinste Kakaobohnen, Pfeffer, Kardamom und Tuberose … Die Farben der Erde und des Himmels … Ein Duft, der aus der Vergangenheit auferstanden ist …“
„Ein Wald in Südostasien. Das grüne Blätterdach lässt kaum Licht herein. Aus einem Nebelschleier – dem gleichen Nebel, der die Welt zu Beginn umhüllte – tauchen große Pflanzen auf. Es sind Adlerholzbäume, die immer seltener werden. Und in ihrem Inneren ist ein Schatz versteckt. Agarwood. Al Oud. Das Holz der Götter“.
Die in Mittelamerika beheimatete Vanillepflanze gehört zur Familie der Orchideengewächse. In Mexiko war sie ein beliebtes Aphrodisiakum. In Peru und Ecuador verteilten die Frauen sie als Balsam unter ihren Armen. Die Vanilla Tahitensis ist die wertvollste der vielen Vanillesorten
Die Vanilla Tahitensis ist auch in botanischer Hinsicht einzigartig. Die Früchte reifen an der Pflanze, ohne dass der Mensch eingreift, und entwickeln spontan ihre warmen, süßen und exotischen Noten.